Ratgeber
App entwickeln: Kosten 2026 — die Rechnung, die du nachprüfen kannst
Was kostet eine App? Die Antworten im Netz reichen von 5.000 € bis 300.000 € — eine Spanne, die keine Auskunft ist, sondern eine Einladung, sich ein Angebot geben zu lassen. Hier steht stattdessen die aufgeschlüsselte Version: jede Zahl von der Preisseite des Unternehmens, das sie berechnet.
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Diese Seite kommt von Modaal, einem Werkzeug, mit dem man Apps selbst baut — wir sind also Partei, besonders bei einer Kostenfrage. Was wir dagegenhalten: Wir nennen keine einzige Zahl, die du nicht selbst nachlesen kannst, und wir erfinden keine Preise für andere Leute.
Denn genau das ist das Problem mit fast allen Antworten auf diese Frage. „Eine App kostet zwischen 5.000 und 300.000 Euro" ist nicht falsch — es ist unüberprüfbar. Am unteren Ende steht eine Vorlagen-App, oben ein Jahr Arbeit eines zehnköpfigen Teams. Beides ist „eine App". Die Spanne beantwortet die Frage ungefähr so gut wie „zwischen einem Fahrrad und einer Yacht" die Frage nach dem Preis eines Fahrzeugs beantwortet.
Solche Spannen halten sich, weil sie Verkaufsarbeit leisten: Ein fünfstelliger Anker lässt jedes Software-Abo danach günstig aussehen. Wir profitieren von diesem Anker genauso wie jeder andere Anbieter — und genau deshalb stützen wir uns nicht darauf.
Die Rechnung, über die es nichts zu diskutieren gibt
Egal ob Agentur, Freelancer, Baukasten oder KI-Agent — diese Posten stehen auf jeder Rechnung, und jeder steht öffentlich auf der Seite des Unternehmens, das ihn kassiert:
Apple Developer Program: 99 $ pro Jahr. Ohne dieses Konto kommt keine App in den App Store, wer sie auch gebaut hat. Enthalten ist die Identitätsprüfung. Der Betrag läuft weiter, solange die App im Store steht — das ist der einzige echte Wartungs-Fixposten, den es gibt.
Google Play: 25 $, einmalig. Fällt an, sobald Android dazukommt.
Das ist die vollständige Liste der unverhandelbaren Kosten. Alles Weitere, was Kostenartikel gern aufzählen — Discovery-Phasen, QA-Anteile, Wartungspauschalen in Prozent — beschreibt, wie Agenturen Angebote strukturieren, nicht was das Bauen einer App erfordert.
Was kostet eine App, wenn du sie entwickeln lässt?
Ehrliche Antwort: Das sagt dir nur ein Angebot auf Basis deines Lastenhefts. Hol drei ein. Jede „Richtpreis"-Tabelle im Netz ist geraten — auch die, die seriös aussehen, denn niemand kennt deinen Funktionsumfang, deine Schnittstellen und deine Branche.
Was wir dir stattdessen geben können, ist die Struktur der Frage. Der Preis eines Angebots hängt an drei Dingen, und alle drei kannst du beeinflussen, bevor du fragst: Wie klar ist dein Lastenheft (unklare Anforderungen werden immer teuer eingepreist), wie viele Schnittstellen zu bestehenden Systemen nötig sind, und wie viel Verantwortung die Agentur übernehmen soll — reines Bauen ist günstiger als Bauen plus Betrieb plus Wartung.
Und die eine Frage, die im Vertrag stehen sollte, bevor es um Geld geht: Wem gehört der Code? Das ist verhandelbar und wird oft nicht verhandelt.
Wann sich der Weg lohnt — komplexe Integrationen, regulierte Branchen, null eigene Kapazität — steht ausführlich in unserem Artikel App entwickeln lassen, zusammen mit den anderen drei Wegen.
App selbst erstellen: Kosten im Überblick
Wer die App selbst erstellt, hat es beim Thema Kosten leichter: Hier stehen die Preise öffentlich, also nennen wir sie. Stand der Prüfung: 31. August 2026.
Das Werkzeug. Modaal ist kostenlos für ein aktives Projekt: unbegrenzte Prompts, eine echte native iOS- oder Android-App, Code-Export jederzeit, keine Kreditkarte, kein Ablaufdatum. Pro kostet 9 € pro Monat bei jährlicher Abrechnung (15 € monatlich) und bringt unbegrenzte Projekte, beide Plattformen und die Auslieferung in den App Store. Details auf der Preisseite.
Die KI. Läuft über das Claude-, ChatGPT-, Gemini- oder Copilot-Abo, das du wahrscheinlich schon bezahlst. Modaal berechnet darauf nichts extra — kein Preis pro Anfrage, keine Credits.
Die Hardware. Ein Mac mit Xcode 26 oder neuer und rund 50 GB freiem Speicher. Hast du einen, kostet diese Zeile nichts. Hast du keinen, ist das die ehrliche Grenze dieses Wegs — und ein Mac ist teurer als alles andere auf dieser Seite zusammen.
Und der Posten, der bei jedem Weg der größte ist: deine Zeit. Ein KI-Agent baut mit dir, nicht statt dir. Rechne mit ein paar Stunden pro Woche, solange gebaut wird. Was die KI verändert hat, ist nicht die Rechnung, sondern wohin die Zeit fließt: in Entscheidungen statt ins Tippen.
Ein Vergleichsmaßstab, der bei jedem Werkzeug funktioniert, das du prüfst: In welchem Tarif darfst du veröffentlichen, und in welchem deinen Code mitnehmen? Bei erstaunlich vielen „kostenlosen" Angeboten beginnt genau dort die Bezahlschranke. Sieben Anbieter mit genau diesen beiden Spalten stehen im App-Baukasten-Vergleich.
Und die laufenden Kosten?
Klassische Kostenartikel setzen hier eine Wartungspauschale an, oft 15 bis 20 Prozent der Bausumme pro Jahr. Auch das beschreibt Agentur-Retainer, nicht eine Eigenschaft von Software.
Die nachprüfbare Version: Eine App im Store muss funktionsfähig bleiben, während Apple neue iOS-Versionen und neue Geräte ausliefert. Das ist real, jährlich und unvermeidbar. Was es kostet, hängt daran, wer die Aktualisierung macht — auf dem Agenturweg der Retainer, auf dem Selbstbauweg dasselbe Abo, mit dem du gebaut hast: Das Werkzeug, das die App geschrieben hat, aktualisiert sie auch.
Der einzige laufende Posten, der überall identisch ist: 99 $ pro Jahr an Apple — sonst verschwindet die App aus dem Store.
Häufige Fragen
Die nachprüfbaren Fixkosten: 99 $ pro Jahr an Apple für das Developer-Konto und einmalig 25 $ an Google für Android. Alles Weitere hängt am Weg. Selbst bauen mit einem KI-Agenten: Modaal ist kostenlos für ein Projekt, Pro kostet 9 € im Monat bei jährlicher Abrechnung, plus das KI-Abo, das du vermutlich schon hast. Entwickeln lassen: Das sagt dir nur ein Angebot auf Basis deines Lastenhefts — jede Preisspanne im Netz ist geraten, also hol drei Angebote ein.
Ohne dein Lastenheft kann das seriös niemand beantworten — auch wir nicht, und die Spannen von 5.000 bis 300.000 €, die du überall findest, sind Anker, keine Auskunft. Was den Preis eines Angebots bestimmt: die Klarheit deiner Anforderungen, die Zahl der Schnittstellen zu bestehenden Systemen, und ob die Agentur nur baut oder auch betreibt und wartet. Hol drei Angebote auf Basis eines schriftlichen Lastenhefts ein — und klär im Vertrag, wem der Code gehört.
Auf dem Selbstbauweg: 0 bis 9 € für das Werkzeug (Modaal Free bzw. Pro bei jährlicher Abrechnung), plus dein bestehendes KI-Abo. Dazu kommt umgerechnet ein knapper Zehner im Monat für Apples 99 $ im Jahr. Auf dem Agenturweg gibt es keinen Monatspreis, sondern einen Wartungsvertrag, dessen Höhe verhandelt wird. Die Frage, die den Monatspreis bei jedem Werkzeug wirklich bestimmt: Wird pro Anfrage abgerechnet? Bei Credit-Modellen kostet ein Monat mit viel Fehlersuche mehr als ein ruhiger.
Bauen: ja. Modaals kostenloser Plan umfasst ein aktives Projekt mit unbegrenzten Prompts, eine echte native App und Code-Export — ohne Karte und ohne Ablauf. Veröffentlichen: nein, bei niemandem — Apple verlangt 99 $ im Jahr, unabhängig vom Werkzeug. Prüfe bei jedem „kostenlos" die zwei Fragen: Darfst du veröffentlichen, und darfst du deinen Code mitnehmen? Genau dort verläuft bei den meisten Anbietern die Bezahlschranke.
Der einzige feste Posten ist Apples 99 $ pro Jahr — bleibt er aus, verschwindet die App aus dem Store. Darüber hinaus bedeutet Wartung, die App durch neue iOS-Versionen und Geräte hindurch funktionsfähig zu halten, und der Preis hängt daran, wer das macht: ein Agentur-Retainer (branchenüblich werden 15 bis 20 Prozent der Bausumme genannt — eine Konvention, kein Gesetz), oder auf dem Selbstbauweg dasselbe Abo, mit dem du gebaut hast.
Weil „eine App" alles bedeuten kann — von einer Vorlage bis zu einem Jahr Teamarbeit — und weil die Spannen Verkaufsarbeit leisten: Ein fünfstelliger Anker lässt jedes Abo danach günstig wirken. Deshalb steht auf dieser Seite keine erfundene Spanne. Nachprüfbare Zahlen gibt es nur zwei Sorten: die Gebühren, die Apple und Google veröffentlichen, und die Preise der Werkzeuge, die öffentlich auf deren Preisseiten stehen. Alles andere ist dein individuelles Angebot.
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